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Neue Kategorie, neues Glück, oder wie heißt es so schön?
In der Kategorie „Was machen?“ will ich euch gern ein paar Tipps geben, was man so mit oder auch gern mal ohne Kind unternehmen kann. Das meiste davon wird von mir oder uns geteste worden sein, aber es gibt sicher auch immer mal wieder ein paar „würden wir gern machen“s.
Idealerweise schaffe ich, diese Kategorie wöchentlich zu füttern. Gern gesehen sind hier auch Gastbeiträge, da es ja sicher in ganz Deutschland auch unterschiedliche Dinge zu erleben gibt.

So, genug Einführung, heute soll sich alles um Wildparks drehen.

Ich selbst war als Kind mehr oder weniger mitten drin: in Thüringen geboren, später in einem Mini-Dorf fast im Wald gelebt. Ich war ständig mehr oder weniger von Tieren umgeben. Und hier, rund um die schönste Stadt der Welt, haben wir auch einiges zu bieten.

Mein persönlicher Favorit: der Wildpark Eekholt in Großenaspe, nördlich von Hamburg.

Entfernungen von:
Kiel ca. 60 km
Lübeck ca. 55 km
Hamburg ca. 50 km

Wildparks im Allgemeinen sind toll: Natur, Natur, Natur!! Tiere, die sich zeigen wenn SIE Lust haben, viel Bewegung durch schöne Waldwege, Bewegungsfreiheit für Kinder und Erwachsene. Vor Sonne und Regen gleichermaßen halbwegs geschützt (schließlich läuft man die ganze Zeit durch mehr oder weniger dichtes Waldgebiet.

Ich lieeebe Wildparks, wirklich!! Leider waren wir schon etwas länger nicht mehr in einem. Vorm Wildpark Schwarze Berge wurde uns, aktuell noch Kinder-Karren-Nutzer, gehörig Respekt eingeredet, weil es wohl recht hügelig sein soll. Ich muss gestehen: wir sind zu „geizig“, um es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Aber schade isses schon, soll sehr schön dort sein. Uuuund, es ist wohl sogar noch näher dran als Eekholt.

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, geht mal in einen Wildpark, informiert euch aber vorher, ob es auch wirklich Freiflächen für die Tiere gibt, oder ob es nur eine größere Käfighaltung ist.

Wohnt ihr nahe an einem Wildpark, lohnt sich mit Sicherheit eine Jahreskarte. Die Eintrittspreise für Wildparks sind meist nicht elendig hoch und so habt ihr immer ein tolles Ausflugsziel in der Hinterhand.

Wichtig ist es, dass gute Wege gibt (trotz Waldweg kann es ja durchaus auch wetterfest sein). Einige Wildparks bieten einen Bollerwagenverleih, so dass man seine Marschverpflegung und zur Not auch mal die Kinder gut und sicher transportieren kann.

Mein persönliches No Go: Hunde in Wildparks (oder auch im Zoo, Tierpark oder sonstwo). Die verschrecken die Wildtiere unnötig oder machen sie aggressiv (z.B. Wölfe). Und das Gebelle stört letztlich doch sehr die Idylle.

Allerdings, da bin ich pingelig: Kinder sollten auch nicht schreiend durch einen Wildpark rennen, denen sollte man vorher schon klar machen dass das den Tieren Angst machen kann, vor allem, weil viele Tiere so viel besser hören. Ausserdem verpasst man dann evtl. Geräusche oder Laute der Tiere.
Hier kann dann vielleicht ein Lausch-und-Riech-Spiel helfen: z.B. wer hört den Specht zuerst oder wo müssen wir zum Fuchs lang? Also dem Geruch folgen.

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