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Die ersten 2 Geburtstage haben wir bei beiden Kindern im kleinen Kreis gefeiert. Es gab ein paar Kerzen für die Atmosphäre, natürlich Geschenke und sobald die Großeltern anrückten, auch Kaffee und Kuchen. Nichts ist und war uns Eltern mehr zuwider, als Pseudofeiern fürs halbe Stadtviertel, von dem das Kind so überhaupt nichts hat, außer gestressten Eltern, viel Lärm und mit etwas Glück auch ein paar wirklich sinnvollen Geschenken.

Ab dem 3. Geburtstag, bzw. bei Leo erst ab dem 4. wurde mit Gästen ganz offiziell gefeiert. An Leos 4. Geburtstag war Ron knappe 6 Monate alt, meine Mutter kam samt Lebensgefährten und wir waren so wahnsinnig/naiv/unwissend/dumm/unerfahren und feierten zu Hause. Die meiste Zeit brauchten wir für die Vorbereitungen: Wohnung ansatzweise Kindersicher machen (z.B. Decken über das Sofa, auch über den Fernseher und diesen auch anbinden, Flachbild-TVs fallen so toll) , Essen machen, Spiele ausdenken usw.

Wir waren also schon vor dem Eintreffen der Kinder das erste Mal fix und fertig. Der Geburtstag an sich lief in großen Teilen gut: Großeltern und Baby gingen laaaange spazieren, die meisten Kinder verstanden sich und spielten auch toll mit. Als der Vater des einen „schwierigeren“ Kindes mal ne Stunde ging, zeigte sich auch, dass sich Sozialverhalten nicht zwangsläufig bei allen Kindern gleich entwickelt *grml*.

Die abholenden Eltern bekamen dann alle noch ein bisschen Kaffee und Kuchen und als alle raus waren beschlossen wir: NIE WIEDER Kindergeburtstag in unserer (Stadt-)Wohnung!!!

 

Alle folgenden Geburtstage feierten wir dann in der Spielscheune der Geschichten und das war überwiegend die aller beste Entscheidung. Bisschen Essen vorbereiten und mitnehmen, den Rest übernehmen die Kinder: einfach drauf los spielen, ab und zu mal ne Geschichte hören, Spaß haben. Perfekt.

 

Bis jetzt.

 

Leo wurde vor einigen Tagen 8. Der Spielscheune ist er entwachsen („Die ist für Babys!“), also musste was Neues her.

 

Also gehen wir heute ins Kino. Die Regelung „1 Gastkind pro Lebensjahr“ fällt ab sofort weg, dass wusste er vorher. Sonst wäre Kino finanziell einfach nicht drin. Es kommen heute 4 Jungs aus seiner Klasse, dazu Ron und natürlich Leo selbst. Wir fahren also in ca. 2 Stunden mit 6 Jungs per Bus ins Kino in den Nachbarstadtteil. Jedes Kind darf dann ein „Kinder-Menü“ haben (Popcorn und Limo, Cola gibt es bei uns für Kinder nicht!) und unter Umständen gehen wir danach noch ganz verwehrflich zu Mäckes. Letzteres hängt davon ab, wie satt die Kinder nach dem Popcorn sind *g*

Wir sehen „Der kleine Medicus“

 

Drückt die Daumen, dass es ein schöner Film UND ein schöner Geburtstag wird!

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