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Es ist nun schon fast zwei Wochen her, aber Arbeit, Kindergeburtstag und ein Kurzurlaub haben mich dann doch etwas vom Bloggen abgehalten.

Wir waren nun also an einem Wochenende im Zoologischen Museum Hamburg und im Chocoversum. Zum Glück gab es trotzdem keinen kindlichen Wissen-Overload, denn beide Museen bieten neben Informationen sehr viel Spaß. Dieser Bericht behandelt erst einmal das Zoologische Museum, der zum Chocoversum folgt sehr bald (vielleicht noch heute).

Eine kurze Übersicht zum Einstieg:

Name und Homepage des Museums: Zoologisches Museum der Universität HamburgzoologischesEingang

Thema: lebensnahe Tierpäparate auf 2000 m² Schaufläche

Was gibt es zu sehen?: „Einige der wertvollsten Objekte in einer der bedeutendsten zoologisch-wissenschaftlichen Sammlungen Deutschlands…“ Tiger, Nashörner, Wale, Vögel und vieles mehr näher als im Zoo, nur nicht mehr ganz so lebendig, dafür aber kostenlos!

zoologischesHabicht

unsere Eckdaten: Leo (8 1/2 und bald Drittklässer), Ron (inzwischen 5) und wir Eltern (zeitlos, ungealtert), waren an einem Samstag nachmittag spontan im zoologischen Museum. Wir kamen mit dem Auto, weil wir aufgrund der Spontanität spät dran (Museum schließt 17 Uhr) waren und auf die Schnelle keine passende ÖPNV-Verbindung gefunden haben, die es aber vermutlich gibt, ist ja schließlich Bestandteil der Uni.

Und weil es sich so gut macht, kommen hier direkt erstmal ein paar Fotos zum Anfüttern:

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wpid-img_2781.jpg wpid-img_2763.jpg

Mal gepflegt abhängen. Nur nicht zu lang!

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Kurioses Getier, meinen die Jungs. Aber so ganz Unrecht haben sie ja nicht 😉wpid-img_2759.jpgPapa mimt den Erklärbär. Muss ja zum zoologischen Museum passen. Zum Glück für alle, ist alles verständlich beschriftet. Ich könnte auch nicht ansatzweise alles erklären!

zoologischesAntje

Eine Berühmtheit gibt es auch zu sehen: NDR-Walroß Antje von Hagenbeck

wpid-img_2795.jpgDas Okapi ist das einzige offensichtliche Fluchttier im Museum 😉

wpid-img_2810.jpg wpid-img_2808.jpgVielleicht hatte das Okapi aber auch Angst vor den wirklich gefährlich aussehenden Spitz-und Nilkrokodilen…

wpid-img_2796.jpgOder dass ein lebendes Flusspferd um die Ecke kommt?

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Die Greifvögel waren natürlich ein Highlight für die Jungs.

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Aber auch die Wale auch allem deren Ausmaße (und verformte Kiefer) sorgten für viel Staunen.

zoologischesTeyou

Das sieht doch wirklich lebensecht aus, oder?

zoologischesTannenzapfenechseDie Tannenzapfenechse – mein persönlicher Liebling

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Insgesamt saßen viele Künstler oder zumindest künstlerisch begabte Menschen vor den einzelnen Exponaten. Ich muss ja gestehen, ich bin da ein wenig neidisch, weil Zeichnen so gar nicht zu meinen Talenten gehört. Aber dafür gibt es ja viele andere Talente, die sogar eine eigene Ausstellungsfläche innerhalb des Museums haben. Super Sache!

zoologischesEisbärZum Knutschen!

(Aber bitte nicht berühren!)

Mein Fazit:

Das zoologische Museum mag von Außen vielleicht nicht grad viel her machen, aber für einen schönen Nachmittag mit Spaß und Bildung ist es super geeignet und dazu auch noch kostenlos. Es gibt für den Familienbesuch nicht unbedingt spezielle Highlights wie eine Kinderecke oder tolle Multimediale Mitmach-Stationen, aber das ist meiner Meinung nach kein Manko. Tiere so nah betrachten zu können, ist für fast jedes Kind schon Highlight genug und man darf nicht vergessen, dass es eine kostenlos zugängliche Schaufläche der Uni Hamburg ist.

Toiletten gibt es reichlich. Barrierefrei könnte das Museum an sich sein, wenn denn jemand auf das Klingeln unten am Schild reagiert. Ob die Toiletten dann auch barrierefrei erreichbar sind, konnte ich nicht feststellen. Darüber hinaus gibt es eine Garderobe, die zwar unbewacht, aber grad mit Kindern durchaus hilfreich ist.

Leo war vor gut 1 Jahr mit seiner Klasse hier. Er hat bei unserem Besuch trotzdem keinen Moment Zeit für Langeweile gehabt, denn es gibt immer Neues zu entdecken. Teils tatsächlich, weil Neues ausgestellt wird, teils einfach, weil man gar nicht alles  aufnehmen kann. Schulklassen und KITA-Gruppen steht im Übrigen noch ein zusätzlicher Raum zur Verfügung mit speziellen Exponaten und tollen Infos.

Ob wir wiederkommen? Na sicher! Mein Lieblingsehemann will schauen, ob sich der Eisbär nicht so bewegt hat und ich will dem Tiger noch tiefer in die Augen schauen *Roarrrr* Und die Kinder hatten gleich schon Bock auf den nächsten Besuch!

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