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Ich war heute erstaunt. Ohne Quatsch.
Leo hat heute nach der KITA ein Mädchen aus eben dieser besucht, bei der er vorher noch nie zum Spielen war.
Also eigentlich war Leo anfangs nur ein Anhängsel, weil ich bei KITA-Mädchens Mama was deponiert hatte, als ich heute die KITA-Gruppe zum Backen ins EKZ begleitet habe. Aber letztlich ergab sich daraus ein toller Nachmittag für die beiden Großen (5) und meinen Knirps (inzwischen fast 19 Monate) und später auch noch für einen anderen ähnlich alten Jungen.

Warum ich darüber so erstaunt bin? Gute Frage!

Leo war bisher nach der KITA entweder auf dem Spielplatz, beim Eltern-Kind-Turnen, zur Wassergewöhnung, zu Hause ODER bei einem anderen KITA-Mädchen zum Spielen. Letzteres ging meist etwa 5-10 Minuten gut, dann hat die „Hausherrin“ das Kommando übernommen, sprich: sie kommandierte Leo herum oder verbot ihm, mit diveresem Spielzeug zu spielen. Da die beiden aber immer wieder zusammen speilen wollten und ich mit der Mutter gut kann, dachte ich mir, dass das wohl so ist, wenn Junge und Mädchen zusammen spielen.

Weit gefehlt!

Heute spielten die beiden Großen so harmonisch und gleichberechtigt zusammen, dass mir das Herz aufging. Leo erzählte mir anschließend auch, dass KITA-Mädchen ihn als Freund bezeichnet hat (große Ehre 😉 ) und die beiden wollten sich gar nicht wieder trennen. Wollten gleich morgen wieder zusammen spielen, wollten beieinander übernachten und räumten sogar freiwillig und friedlich gemeinsam auf.

Großer Wehrmutstropfen:

KITA-Mädchen und Mama ziehen bald weg. Weit weg. Schade für Leo, schade für mich, denn mit KITA-Mädchens Mama kann man echt gut und offen reden.

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